Arbeitsberichte der Hochschule für Wirtschaft FHNW - Nr. 2

Globalisierung und Landwirtschaft - Mehr Wohlstand durch weniger Freihandel
Diskussionspapier – Hochschule für Wirtschaft FHNW

Mathias Binswanger
ISSN Nr. 1662-3266 (Print)
Nr. 1662-3274 (Internet)
ISBN Nr. Nr. 978-3-03724-093-9
Institut Institute for Competitiveness and Communication, ICC

Date März, 2008

Vorwort

Freihandel bei landwirtschaftlichen Produkten führt zu vielen Verlierern und wenigen Gewinnern. Verlierer sind die meisten Bauern sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern, während sich einige Grossbauern und ein paar internationale Konzerne zu den Gewinnern zählen dürfen. In den ärmsten Entwicklungsländern machen die sich auf der Verlierseite befindenden Kleinbauern zudem die Mehrheit der Bevölkerung aus. Aus diesem Grund sind gerade diese Länder am stärksten von den negativen Folgen des Freihandels betroffen, obwohl sie gemäss Theorie am meisten profitieren sollten. Die politischen Schlussfolgerungen liegen somit auf der Hand: landwirtschaftliche Produkte sollen von Freihandelsabkommen ausgenommen werden. Zölle und Handelsbeschränkungen zum Schutze der Landwirtschaft sind grundsätzlich gerechtfertigt, da der Freihandel in den meisten Ländern weder Wohlstand noch Lebensqualität erhöht.

Das vorliegende Diskussionspapier ist die stark erweiterte Fassung eines Vortrages im Rathaus Wien am 8. November 2007. Der Text erscheint auch als Buch in der Reihe Wiener Vorlesungen beim Picus Verlag in Wien.

Der Autor bedankt sich bei Professor Christian Ehalt, Wissenschafts- und Forschungsförderung der Staat Wien, und dem Club of Vienna für die Gelegenheit, dieses Thema im Rahmen der Wiener Vorlesungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen. Weiterer Dank gebührt Hans Bieri und der Schweizerischen Vereinigung für Industrie und Landwirtschaft (SVIL), wo Teile dieses Beitrags ebenfalls an einer Tagung präsentiert wurden.

Lesen Sie den Bericht hier.

Arbeitsberichte der Hochschule für Wirtschaft FHNW - Nr. 1

Is there a Growth Imperative in Capitalist Economies? A Circular Flow Perspective
Discussion paper - School of Business FHNW

Mathias Binswanger
ISSN Nr. 1662-3266 (Print)
Nr. 1662-3274 (Internet)
ISBN Nr. 978-3-03724-092-2
Institute Institute for Competitiveness and Communication, ICC

Date February, 2008

Abstract

This paper postulates the existence of a growth imperative in capitalist economies. The argument is based on a simple circular flow model of a pure credit economy, where production takes time. In this economy positive growth rates are necessary in the long run in order to enable firms to make profits in the aggregate. If the growth rate falls below a certain positive threshold level, firms will make losses. Under these circumstances they will go out of business, which moves the whole economy into a downward spiral. According to our model, capitalist economies can either grow (at a sufficiently high rate) or shrink if the growth rate falls below the positive threshold level. Therefore, a zero-growth economy is not feasible in the long run.

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Wachstum und Umweltbelastung: Findet eine Entkopplung statt?

Herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL Bern, 2005
Umwelt-Materialien Nr. 198 Ökonomie

Umwelt und Wirtschaft sitzen im gleichen Boot. Ohne intakte Umwelt gibt es keinen Wohlstand. Die natürlichen Ressourcen sind eine unverzichtbare Grundlage für die Wirtschaft. Umgekehrt ist eine gesunde Wirtschaft die unerlässliche Voraussetzung für die effektive Umsetzung von Umweltschutzmassnahmen. Dennoch sind wirtschafts- und umweltpolitische Anliegen nicht immer einfach unter einen Hut zu bringen. Vertiefte Kenntnisse der gegenseitigen Wechselwirkungen sind deshalb unverzichtbar. Seit Jahren setzt das BUWAL bei der Ausgestaltung der Umweltpolitik auf Kooperation mit der Wirtschaft und wo immer möglich auf die Nutzung der Marktmechanismen, im Wissen, dass nur so wirksamer und kosteneffizienter Umweltschutz möglich ist.

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